Datenschutz und Sicherheit

Gemessen wird der Platz, nicht die Person.

Diese Seite ist für alle, die vor dem Start Fragen stellen müssen: Datenschutz, IT-Sicherheit, HR und Personalvertretung. Sie finden hier, was erfasst wird, wo die Daten hingehen und wer sie sieht.

0Kameras, Mikrofone oder WLAN-Tracking in den thingdust-Sensoren
0Personendaten auf der Plattform
0Verbindungen in Ihr Firmennetz
DSGkonform nach Schweizer Datenschutzgesetz, ausgelegt auf die DSGVO

Geltungsbereich

Alles auf dieser Seite gilt für die thingdust-Lösung: thingdust-Sensoren, Funknetz mit Gateways und das thingdust-Dashboard. Es gilt nicht für Integrationen von Partnern – dafür gelten die Technik und die Bestimmungen des jeweiligen Anbieters. Auch reservd, die Reservationslösung von thingdust, erfasst keine Personendaten. Mehr unter Integrationen.

Was erfasst wird

Belegt oder frei. Mehr nicht.

Der Sensor enthält einen passiven Infrarotsensor. Er reagiert auf Wärme, die sich bewegt, und meldet daraus einen Zustand für seinen Platz oder Raum.

Das erfassen wir

  • Belegungszustand pro Platz oder Raum, mit Zeitstempel
  • Bezeichnung des Platzes, etwa «3. OG · Zone B · Platz 12»
  • Technische Werte des Sensors: Batteriestand, Funkqualität
  • Beim Dashboard-Login: Ihre Firmen-E-Mail für den Zugangscode

Das erfassen wir nicht

  • Bilder, Videos, Ton
  • Namen oder Personalnummern – solche Bezeichnungen lässt die Plattform nicht zu
  • Wer an welchem Platz sitzt oder wie sich jemand durchs Gebäude bewegt
  • Handys, Laptops, WLAN- oder Bluetooth-Signale
  • Arbeitszeit, Anwesenheit oder Leistung einzelner Mitarbeitender

Integrationen

Andere Technik, eigene Bestimmungen. Alles oben gilt nur für die thingdust-Lösung, nicht für Integrationen von Partnern. Ein Beispiel: Xovis-Zähler für offene Flächen sind optische 3D-Sensoren (Kamera) über den Eingängen. Sie werten direkt im Gerät aus und geben nur Zählwerte weiter – es werden keine Bilder gespeichert oder übertragen. Sie brauchen Strom und eine Netzanbindung (PoE, WLAN oder ein eigener Router von thingdust) und werden separat installiert und angeboten. Mehr unter Integrationen.

Datenfluss

Vom Sensor ins Dashboard, an Ihrem Firmennetz vorbei.

1 · SENSOR

Erkennt «belegt»

Der Sensor wertet selbst aus und sendet nur den Zustand. Er hat keinen Zugang zum Internet.

PIR · batteriebetrieben
2 · FUNK

LoRaWAN

Kleine Datenpakete per Funk an das Gateway im Stockwerk. LoRaWAN verschlüsselt die Übertragung standardmässig.

AES-128 nach LoRaWAN-Standard
3 · GATEWAY

Mobilfunk

Das Gateway sendet über seine eigene SIM-Karte. Es braucht nur Strom – kein WLAN, kein LAN, keine Firewall-Regeln.

eine Steckdose pro Stockwerk
4 · PLATTFORM

thingdust

Speicherung und Auswertung in der thingdust-Plattform. Swiss Made Software.

Microsoft Azure, Westeuropa · auf Wunsch Schweizer Hoster
5 · DASHBOARD

Ihr Zugang

Dashboard und Live-Anzeige im Browser, verschlüsselt per HTTPS. Auf Wunsch per Schnittstelle in Ihre Systeme.

API · E-Mail-Berichte

Zugriff

Wer die Daten sieht.

Den Zugang bestimmen Sie. Passwörter gibt es keine, die man verlieren oder weitergeben könnte.

Dashboard
Eigener Link pro Kunde. Anmeldung mit der Firmen-E-Mail, dazu ein Zugangscode, der nur einmal gilt.
Freigabe
Nur E-Mail-Adressen oder Domains, die Sie freigeben, erhalten einen Code.
Live-Anzeige
Öffentlicher Link oder QR-Code ohne Login. Er zeigt nur freie Plätze und Räume, keine Verläufe.
thingdust-Team
Zugriff für Betrieb, Support und die vereinbarte Auswertung.
Schnittstelle
Zugang für Ihre Systeme auf Anfrage.

Rechtliches

Schweizer Recht, klare Verträge.

Rechtsgrundlage
Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Die Lösung ist so gebaut, dass sie auch die Anforderungen der DSGVO erfüllt.
Personenbezug
Keiner. Bei persönlich zugeteilten Plätzen arbeiten wir mit einem zusätzlichen Anonymisierungsverfahren, damit auch dort kein Rückschluss auf Personen möglich ist.
Eigentum an Daten
Die Messdaten gehören Ihnen. Sie haben jederzeit Zugriff auf die Rohdaten und laden sie selbst im Dashboard als CSV herunter.
Aufbewahrung
Auf Ihren Wunsch löschen wir die Daten sofort, sonst nach der vereinbarten Frist.

Mitarbeitende informieren

Offen informieren, bevor der erste Sensor klebt.

Die Erfahrung zeigt: Wo früh und klar informiert wird, gibt es kaum Widerstand. Die Zahlen machen Diskussionen über Fläche oft sogar sachlicher.

4 WOCHEN VORHER

Personalvertretung einbeziehen

Wir erklären Sensor und Datenfluss gerne direkt – mit einem Sensor zum Anfassen.

2 WOCHEN VORHER

Alle informieren

Mit unserer Vorlage: Warum gemessen wird, was erfasst wird und was nicht, wie lange.

WÄHREND DER MESSUNG

Ansprechperson nennen

Fragen gehen an eine Person bei Ihnen oder direkt an uns. Ein Aushang im Büro hilft.

DANACH

Ergebnisse teilen

Wer weiss, was aus den Zahlen wird, macht beim nächsten Mal gerne wieder mit.

Unterlagen

Alles für Ihre Abklärungen.

  • Datenschutz-Information für Datenschutzberatung und HR
  • Vorlage zur Information der Mitarbeitenden (Deutsch und Englisch)
  • Technisches Datenblatt für die IT